Joji Hattori
Intendant und Dirigent
stellt seine heurige Opernsommer-Produktion vor:
Sonntag, 21. Juni 19 Uhr

Im Anschluss auf der Dachterrasse bei Sonnenuntergang
Gespräche mit den Künstlern (wenn es das Wetter erlaubt)

Eintritt: 25€
Stark begrenzte Plätze – bitte unbedingt reservieren!

Die Blaue Galerie, Ungargasse 57, 1030 Wien

Kartenreservierung: galerie@taith.eu

Joji Hattori, Intendant des Wiener Opernsommers am Heumarkt, erfreut sich einer sehr breitgefächerten Karriere als Künstler. Er ist nicht nur bekannt als Dirigent und Geiger, sondern auch als Entrepreneur von neuen, innovativen Projekten. Auch widmet er sich zunehmend der Unterstützung junger Musiktalente.

Joji Hattori wurde 1969 in Japan geboren, verbrachte aber seine Kindheit in Wien. Dort prägten regelmäßige Opern- und Konzertbesuche sowie unzählige Hausmusikabende mit führenden Wiener Musikern seine musikalische Entwicklung. Er studierte Geige an der Wiener Musikhochschule unter Rainer Küchl, später setzte er seine Studien bei Yehudi Menuhin und Vladimir Spivakov fort. Nach einem Jahrzehnt solistischer Tätigkeit nahm er 2002 am ersten Lorin Maazel Dirigenten-Wettbewerb in New York teil, was ihm ermöglichte, über zwei Jahre intensiv mit Lorin Maazel zu studieren.

2004-2017 war Joji Hattori Ständiger Gastdirigent, 2018-2024 Erster Gastdirigent des Wiener KammerOrchesters, mit dem er auf zahlreichen Tourneen in über 20 Ländern aufgetreten ist. Zudem war er 2015 – 2019 Erster Gastdirigent und Ko-Intendant des Balearischen Symphonieorchesters (Palma de Mallorca). Als Gastdirigent leitete Hattori zahlreiche bedeutende Orchester, darunter das Philharmonia Orchestra London, die Wiener Symphoniker, die Slowakische Philharmonie, das Düsseldorfer Symphonieorchester oder viele führende Symphonieorchester in Japan.

Seit 2015 ist er auch Betreiber von Shiki, einem exklusiven japanischen Restaurant in Wien.

https://www.opernsommer.at/

Vergangene Konzerte

Tibor Bogányi, Violoncello
spielt Bach, Cassadó, Kodály
7. Juni 2026 19:00

Für den ausgebildeten Cellisten Tibor Bogányi ist das Dirigieren der Ausgangspunkt für eine Vielzahl kreativer Projekte – so beschritt er mit einer spektakulären Multimedia Produktion von Carl Orffs Carmina Burana neue Wege. Im August 2025 inszenierte er mit Ágnes Zászkaliczky gemeinsam mit dem Ungarischen Philharmonischen Orchester Győr die Magic of Vivaldi: The Four Seasons.

Tibor Bogányis Auftritte zeichnen sich durch künstlerische Vielfalt und virtuose Interpretation aus. Im Jahr 2002 wurde er im Alter von 27 Jahren Chefdirigent des Turku Symphony Orchestra – eine Position, die er bis 2006 innehatte. Von 2008 bis 2014 war er Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Lappeenranta City Orchestra, von 2018 bis 2024 Chefdirigent der Pori Sinfonietta und Pannon Philarmonic von 2011 bis 2023. Darüber hinaus dirigierte er das Helsinki Philharmonic Orchestra, das Finnish Radio Symphony Orchestra, das Lahti Symphony Orchestra und das Tampere Philharmonic Orchestra und gab 2006 sein Debüt an der Finnischen Nationaloper.

Tibor Bogányi lebt in Wien und dirigiert regelmäßig im dortigen Musikverein und im Konzerthaus. Neben Orchestern aus seinen Heimatländern Ungarn und Finnland leitete er Ensembles wie die Bochumer Symphoniker, das Bruckner Orchester Linz, Copenhagen Philharmonic, Saint Petersburg Symphony, die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, das Orchestre National du Capitole de Toulouse, Mexico State Symphony, Tonkünstler Orchester Niederösterreich und der KwaZulu-Natal Philharmonic.

Er ist verheiratet mit der Musikerin und Malerin Agnes Zaszkaliczky.

Vergangene Austellungen

Faek Rasul

Buchpräsentation und Ausstellung

Faek Rasul

Von 17. 10. bis 14.11. 2024

Faek Rasul wurde 1955 in Kirkuk, Kurdistan/Irak geboren und studierte Malerei in Bagdad. Er leitete fünf Jahre lang die M-Art Galerien und für 13 Jahre die kleine galerie in Wien. Er lebt als freischaffender Maler in Wien und ist verheiratet mit der Fotografin Tania Raschied.
Das Erlebte gehört zu Faek Rasuls Geschichte, seinem Werden als Künstler, es beeinflusst sein Denken und Sein. Mal zeigt sich das Erlebte vordergründiger, mal taucht es im Hintergrund auf, es hinterlässt seine Spuren in all seinen Arbeiten nach 1988. Eingeritzt und eingehauen in die Wände seiner Gefängniszelle, eintätowiert in die Seele, eingekratzt in die Oberflächen seiner Bilder findet man es immer wieder. In den früheren Arbeiten wird die Botschaft der Bilder sehr unmittelbar erzählt – der Schrecken und die Sinnlosigkeit der Kriegsjahre. Später löst er sich fast gänzlich vom Gegenständlichen, zieht sich aus konkreten Räumen und Raumdarstellungen zurück, ändert den Blickwinkel, seine Perspektive. Und – seine Werke werden bunt. In diesen Phasen tauchen Zeichen, Symbole und Ziffern auf – eingeritzt und eingekratzt. Faek Rasul verwendet Dreiecke, Kreise, Kreuze, Spiralen, Augen, kleine Sonnen, auch mathematisch anmutende Formeln, für die Betrachtenden nicht verständlich, nicht auflösbare Codes – wie Faek Rasuls Erinnerungen. Es sind seine ­Geheimcodes und Verschlüsselungen zu seinen persönlichen Erinnerungen – schöne, wie etwa aus seiner Kindheit sowie schmerzvolle, aus Zeiten des Krieges. Wie eine künstlerische Handlungsmatrix breiten sich diese Erlebnisse über seine Arbeiten aus und erlauben ihm die Kontrolle über seine Vergangenheit und seine Erinnerungen.

Kontakt zu TAITH

Nach oben scrollen
Taith Gallery
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookies werden in Ihrem Browser gespeichert und ermöglichen es beispielsweise, Sie als wiederkehrenden Besucher zu erkennen, wenn Sie unsere Website zu einem späteren Zeitpunkt erneut besuchen. Darüber hinaus helfen uns Cookies zu verstehen, welche Seiten für Besucher besonders interessant sind. Nähere Informationen dazu, welche Informationen wir von unseren Websitebesuchern erfassen, entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.